Sammlung historischer Begebenheiten in Zusammenhang mit Kräutern

Kapuzinerkresse-Meerrettich-Ansatz Ehemals ein natürliches Antibiotikum. Konnte gegen Bakterien, gegen Pilze und auch Viren wirken und und stärkte gleichzeitig das Immunsystem. Daher unterstützte es nicht nur bei bakteriellen Infektionen, wie Bronchitis, Husten, Mandelentzündungen oder Blasenentzündungen, sondern auch gegen von Viren ausgelöste Erkältungen. 3/40

Beinwell Bei Sportverletzungen, Entzündungen von Knochen und Sehnen
Der Beinwell wurde auch als “Knochenheiler” bezeichnet. Er wurde hauptsächlich äußerlich verwendet in Form eines Ölauszuges, Creme oder direkt als Blattauflage. Er förderte die Wund- und Knochenheilung und linderte Entzündungen an Sehnen, Bändern,Knorpeln und Gelenken. Alle Arten von Sportverletzungen konnten durch die Anwendung von Beinwell in ihrem Ausheilen beschleunigt werden.

Brennessel: Traditionelle Anwendungsgebiete gab es für die Brennnessel viele. Wissenschaftlich erwiesen war jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen konnte. Obwohl die Brennnesselsalbe heute kaum noch bekannt ist, war sie früher ein wichtiges Hausmittel. Sie wurde unter anderem auch bei Muskelkater, zur Reduzierung von Juckreiz, Kreuzschmerzen, Akne und Schuppenflechte in der Volksheilkunde geschätzt. Die Brennnessel eignet sich ausserdem hervorragend als Lebensmittel – nicht nur aufgrund ihrer Fülle an Vitalstoffen, sondern auch wegen ihres fantastischen Geschmackes.

 Artemisia annua: Artemisia annua half gegen Einzeller, Parasiten jeder Art, Bakterien, Viren und Pilze. Als Salbe äußerlich bei Hämorriden, Windeldermatitis, Dekubitus bei Bettlägrigen und Wunden, bei Fuß- und Nagelpilz, Neurodermitis und Akne. Artemisia annua ist in der TCM seit 2 Tsd. Jahren im Einsatz. „Tee und Pulver helfen, Parasiten sowie Bakterien zu bekämpfen, haben eine vorbeugende oder therapeutische Wirkung bei vielen Krankheiten und verhelfen zu einem auch seelischen Wohlgefühl und mehr Lebenskraft. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.“ (aus Artemisia annua, Heilpflanze der Götter, Barbara Simonsohn). Dort finden Sie auch weitere Beschreibungen!

Pechsalbe (Tannenharz) Das Pech hat antimikrobielle (=desinfizierende) und zusammenziehende Eigenschaften. Die Pechsalbe hatte ganz wunderbare Wirkungen. Sie war ein starker Wundbalsam, auch dann, wenn sich die Wunde schon etwas entzündet hatet. Sie wurde traditionell auch bei offenen Füßen und Entzündungen verwendet. Die Pechsalbe konnte aber auch als nächtliche Salbenauflage bei z.B. Gelenksentzündungen verwendet oder als wärmende Fusscreme angewendet werden. Auch bei Husten konnte man sdeine Brust mit Pechsalbe einreiben und so auf die entzündungshemmende Wirkung setzen.

Dimethylsufoxid (Ph. Eur.)
Bei DMSO handelte es sich um eine Substanz mit vielen nützlichen Eigenschaften. Es linderte Schmerzen, hemmte Entzündungen, hemmte die Vermehrung von Bakterien und Pilzen, tötete Pilze, veringerte Juckreiz, reduzierte Schwellungen, steigerte die Wirkung von Antibiotika, erweiterte die Gefäße, entspannte die Muskulatur, wirkte gerinnungshemmend, hemmte die Freisetzung von Cholinesterase im Gehirn, neutralisierte freie Radikale, förderte die Wasserausscheidung, stimulierte die Interferonbildung, regte die Wundheilung an und milderte allergische Reaktionen.

Weihrauch (Harz mit Boswelliasäuren, ätherische Öle, Polysaccharide einschl. Schleimstoffe); Wirkungen waren : entzündungshemmend, schmerzlindernd, immunsuppressiv, antimikrobiell, Blutzucker senkend; Anwendungen : Innerlich waren:
bei Rheuma, Arthritis, Gicht, Multipler Sklerose, Schuppenflechte, Zahnfleisch-entzündungen, Entzündungen der Mundschleimhaut, Infektionen der Atemwege, Asthma, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulzerosa, Durchfall, Verstopfung, Tumore; äußerlich: als Creme bei Muskel-schmerzen, Verspannungen, Rheuma und stumpfen Verletzungen

Kampfer befreite die Atemwege, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend,
hautreizend, krampflösend, kreislaufstärkend, kühlend, schleimlösend,
schmerzstillend,Anwendungsbereiche waren: Arthrose, Bronchitis, Hexenschuss, Husten, Knieschmerzen, Kreuz-schmerzen, Lumbago, Muskelkater, Rheuma, Rückenschmerzen, Schleimbeutelentzündung 
   
Weißdorn Das wichtigste Anwendungsgebiet für den Weißdorn war die Behandlung des geschwächten Herzens, vor allem, wenn das Herz im Laufe des Älterwerdens schwächer geworden war. Man sprach dann vom Altersherz. Auch die viele andere Erkrankungen rund ums Herz konnten mithilfe des Weißdorns erfolgreich behandelt werden, z.B. Herzrhythmusstörungen, Angina Pectoris (Herzenge), nervöse Herzbeschwerden, hoher oder niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörungen. Neben-Anwendungsgebiete des Weißdorns waren Beschwerden, die mit Unruhe in Verbindung standen, beispielsweise Nervosität, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen.

Ringelblume (Calendula) Traditionell wurden Ringelblumen vor allem äußerlich zur Heilung der Haut verwendet. Jedoch konnte ein Teeaufguss mit Ringelblumen den Körper auch bei verschiedenen inneren Leiden wie Menstruationsbeschwerden, Magenschmerzen und Lymphbeschwerden unterstützen. Eine Kompresse, in einem starken Teeaufguss oder in Ringelblumentinktur getränkt, half bei Wunden aller Art. Sie nahm den Wundschmerz, schützte empfindliche Haut und beugt Narbenwucherungen vor. Ringelblumenkompressen wurden auch zur Wundheilung bei Amputationen, Hautschäden nach Strahlentherapien, Geschwüren, Abzessen, Nagelbett-Eiterungen, Brandwunden, Dekubitus, Venen-Erkrankungen, Verstauchungen und Quetschungen eingesetzt. Ringelblumenöle und -salben (auch Calendula -Salbe genannt) wirkten heilend bei Ekzemen, Akne, wunden Babypopos, entzündeten Brustwarzen, Beingeschwüren und Sonnenbrand.

Erfahrungen und Untersuchungen machten ersichtlich, dass Bienen Propolis unter anderem folgende Wirkungen mitbrachte:• antibiotisch • entzündungshemmend • antioxidativ • antidepressiv • tumorhemmend • fungizid • antiviral • antiallergisch • immunstärkend • verbessert Wundheilung Propolis Tropfen beziehungsweise eine Propolis Tinktur gehörte zu den absoluten Allroundern in der Naturheilkunde. Aufgrund ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten galten sie als wertvolles Hausmittel, das bei den gängigsten Beschwerden oftmals schnell für Besserung sorgte. Bienen Propolis Tinkturen konnten zur Linderung von äußeren und inneren Beschwerden eingesetzt, sowie auch weiterverarbeitet werden – weshalb Propolis Tropfen sicherlich eine vernünftige Wahl waren, wenn es darum ging, die Wirkungen des Bienenstoffs möglichst vielseitig zu nutzen.

Bei allen Erkältungen und Infektionen konnte der Wasserdost zur Steigerung des Immunsystems eingesetzt werden. Zu diesem Zweck nahm man ihn entweder als Tee, der als Kaltauszug bereitet wurde oder als Tinktur. Die beste Wirkung wird entfaltete sich, wenn man gleich zu Beginn der Erkältung mit der Wasserdostbehandlung anfing. 
Außerdem gab es gute Erfahrungen zur Linderung von Heuschnupfen. Da er auch die Leber reinigte und Milz und Galle anregte, wurde er auch zur Blutreinigung eingesetzt. Dadurch wirkte er auch innerlich und äußerlich hilfreich bei Hautausschlägen. Bei Ödemen konnte er helfen, weil er Niere und Blase anregte, das überflüssige Wasser auszuscheiden. In seiner Hauptwirkung (Immunsystem) erinnerte er stark an den Sonnenhut (Echinacea) mit dem Vorteil, daß er auch wild wächst und das ganze üppige Kraut verwendet werden konnte.

Die Goldrute war eine Heilpflanze mit psychischer und seelischer Wirkung. Sie wurde therapeutisch vornehmlich bei Nieren- und Blasenbeschwerden eingesetzt. Der Goldrute wurden seelische Wirkungen zugesprochen, da sie sich sehr förderlich auf die Nierengesundheit auswirkte. Des Weiteren galt das Wesen der Pflanze als verbindend, aktivierend und harmonisierend für die Psyche. Die Wirkstoffe der Goldrute verstärkten die Wasserausscheidung, ohne dabei wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente auszuschwemmen. So wurde die Urinmenge erhöht, während unerwünschte Erreger aus Urin und Blase entfernt wurden. Die Eigenschaften der Goldrute unterstützten die Organe außerdem dabei, Nierengewebe aufzubauen – was eine Leistungssteigerung der Funktion nach sich zog. Die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkungen spielten dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine Durchspülungstherapie mit der Goldrute entgiftete, entschlackte und konnte außerdem bei Wassereinlagerungen helfen.

Er wirkte lindernd bei Beinen und Füßen, die von langen Wanderungen müde waren und weh taten. Dazu konnte  man ein Öl mit dem Beifuss (Artemisia vulgaris) ansetzen, mit dem man bei Bedarf Füße und Beine einrieb. Solch ein Öl konnte auch bei Rheumatismus lindernd wirken. Da er entspannend auf das Nervensystem wirkte, konnte man ihn auch bei Nervosität und Schlafstörungen einsetzen, z.B. als Tee vor dem Schlafengehen. In der Frauenheilkunde wirkte Beifusstee vor allem durch seine erhitzenden und anregenden Eigenschaften. Er wirkte menstruationsfördend bei schwacher Periode Da er auch entkrampfend wirkte, hilft er auch gut bei schmerzhafter Periode. Als wäre das alles noch nicht genug, wirkte er ausserdem anregend auf die Verdauung, d.h. er fördert die Bildung von Verdauungssäften. Im Gegensatz zu anderen verdauungsfördernden Kräutern half er nicht nur Magen und Darm, sondern er unterstützte auch die Bauchspeicheldrüse bei ihrer Arbeit. Daher konnte er bei leichter Bauchspeicheldrüsenfunktionsschwäche eingesetzt werden.

Heute dienen diese Duftpasten und Duftliquide der energetischen Rückverbindung mit der Natur und offenbaren uns die Magie der Kräuter!

Verein für spirituelles Gärtnern

Unter www.alruna.at findet Ihr den Verein für spirituelles Gärtnern oder auch Gärtnern mit Naturwesen.

Die entsprechenden Workshops werden sowohl online als auch live angeboten.

Sehr spannend und lohnenswert!


Workshop-Termine Salben & Tinkturen -selbst gemacht-

In dem Seminar „Salben und Tinkturen -selbst gemacht-“ 

stellen wir Salben und Tinkturen aus heimischen Kräutern her und lernen Rezepturen, Mischungsverhältnisse, Anwendungsmöglichkeiten der zum

Einsatz kommenden Kräuter kennen. Der Kurs dient der Brauchtumspflege. Früher stellten die Menschen regelmäßig Salben und Tinkturen selbst her,

um kleinere Verletzungen und die Selbstheilung bei unausgeglichene Körperzuständen zu unterstützen bzw. anzuregen.

Die Termine finden jeweils samstags in der Zeit von 10.33 bis 17.34 Uhr statt. 

Die nächsten Termine sind festgesetzt für 

 Sa., 25.07.2026,

 Sa., 15.08.2026,

Sa., 12.09.2026,                                                                                                                                        

Sa., 17.10.2026     und

Sa., 07.11.2026

 Sie finden statt bei ausreichender Teilnehmerzahl.

Für weitere Informationen zum Workshop nehmt bitte unter info@pflanzenart.eu Kontakt auf.